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AF 3: Bologna & Studienstruktur (Curricula & Lehre)

Das Arbeitsforum hat sich am 15. Dezember 2009 konstituiert.  Ab sofort sind bis Juni 2010 monatliche Treffen geplant.

Aus der Auftaktveranstaltung zum Hochschuldialog am 25. November 2009 hat sich in Abstimmung mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft folgender Themenkorb ergeben:

  • Studien- und Lehrbedingungen (zb Dienstverhältnisse)
  • Diversifikation der Studienangebote
  • Persönlichkeitsbildung, Berufs- / Wissenschaftsorientierung
  • Nicht-traditionelle Zielgruppen (insbes. berufstätige Studierende)
  • Mobilität / Internationalität
  • Anerkennung von nonformalen und informellen Lernerfahrungen

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AF 3: 5. Treffen am 27.04.2010

Im 5. Treffen wurden die beiden Begriffe “Employability” und “student centered learning” näher durchleuchtet, um dazu ein gemeinsames Verständnis zu erarbeiten.

Frau Ferentschik-Doppler vom BMWF stellte den Begriff der “Employability” im Lichte verschiedenster Definition europäischer und internationaler Organisationen dar. Weiters wurde an einer ersten textlichen Fassung des Begriffs für den Schlussbericht gearbeitet.

Im zweiten Teil befasste sich Frau Rektorin Werner, FH Krems, in ihrem Input mit dem Begriff des student centered learning. Dem Input folgte eine Diskussion in Gruppen zur Erarbeitung von Empfehlungen für den Schlussbericht.

AF 3: 4. Treffen am 19.03.2010

Der Ganztagstermin des Arbeitsforums 3 widmete sich dem Thema Qualifikationsprofil.
In den ersten beiden Stunden besuchte Frau Bundesministerin Dr. Beatrix Karl das Forum, um nach einer Rückschau auf die Bologna Jubiläumskonferenz und der Vorstellung ihres 10-Punkte “Bologna Reloaded”-Programms mit den Teilnehmer/innen des Dialogs zu diskutieren.
Anschließend wurden  Expert/innen von Universitäten eingeladen, ihre Erfahrungen mit dem Qualifikationsprofil zu schildern. Darauf aufbauend wurde versucht, in Arbeistgruppen Kriterien für die Beschaffenheit eines Qualifikationsprofils aus der Sicht unterschiedlicher Stakeholder zu erarbeiten.

An den Begriffen Kompetenz und Qualifikation entzündete sich in weiterer Folge eine hitzige Diskussion, die eingefangen werden konnte.  Die restliche Zeit wurde damit verbracht, in Gruppen (Studierende; Lehrende; Sozialpartner) zu diskutieren, was ein Qualifikationsprofil aus ihrer Sicht beinhalten sollte. Pädagogische Hochschulen, Fachhochschulen und Privatuniversitäten erarbeiteten eine Darstellung des Pendants in ihren Institutionen.

AF 3: 3. Treffen am 16.02.2010

Im ersten Teil des Arbeitsforums wurde zu folgenden 6 ausgewählten Action Lines von Bologna Kurzinputs zu Zielen und Implikationen gegeben:

  • Lifelong Learning
  • Social Dimension
  • Employability
  • Mobility and Recognition
  • Student Centered Learning

Anschließend wurde in Kleingruppen diskutiert, wo wir in Österreich derzeit in Bezug auf die jeweiligen Aktionslinien stehen, was dazu bereits erreicht wurde und welche Herausforderungen noch warten.

Nach der Pause wurde in 3 Mini-Workshops vertieft zu den Herausforderungen im Bereich Lehre, im Bereich Curricula und im Bereich Mobilität und Wertigkeit der Bologna-Abschlüsse diskutiert und dazu jeweils konkrete Handlungsempfehlungen an die jeweiligen Verantwortlichen benannt.

AF 3: 2. Treffen am 20.01.2010

Der Jänner-Termin des Arbeitsforums 3 war in einem ersten Teil stark von Information geprägt. Der Bogen der Inputs spannte sich von der Entstehung auf internationaler Ebene, über die Transmission via “Bologna Follow Up Gruppen” bis hin zur nationalen Umsetzung. Die Beiträge wurden von den zuständigen MitarbeiterInnen aus dem BMWF aufbereitet und präsentiert.

Alle Interessierten finden die Präsentation zu den Referaten im Download-Bereich.

In einem zweiten Teil wurde versucht, die „Mythen“ und Realitäten zu dem Thema Bologna-Prozess aufzudecken. Einige Phänomene der letzten Jahre an den österreichischen Hochschulen (hier insbesondere an den Universitäten) wurden offen angesprochen und ihr Zusammenhang mit Bologna thematisiert. Es zeigte sich auf der einen Seite klar, dass für vieles Bologna verantwortlich gemacht wird, auch wenn dieser klare Schluss eigentlich nicht immer eindeutig zu ziehen ist und andererseits vor allem, dass in jedem Fall an einer Optimierung bei der Umsetzung in den nächsten Monaten gemeinsam gearbeitet werden muss. Hier sind die tertiären Einrichtungen gemeinsam mit dem BMWF gefragt.

AF 3: 1. Treffen am 15.12.2009

Im Rahmen des ersten Treffens wurde vereinbart, dass beim nächsten Treffen im Jänner 2010 Frau Mag. Barbara Weitgruber vom BMWF einen Input zum Thema Bologna leisten wird. Die genauen Inhalte werden durch eine Inputgruppe, die sich im Anschluss an das erste Treffen durch freiwillige Beteiligung gebildet hat, akkordiert.

 

Weiters werden die Stichworte für die Diskussion der Kernfragen ebenfalls durch eine freiwillige Inputgruppe gebündelt und strukturiert. Die Akkordierung hat das BMWF federführend übernommen.