AF 2: Koordinierte Entwicklung des tertiären Sektors: Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen u.a.
Das Arbeitsforum hat sich am 15. Dezember 2009 konstituiert. Ab sofort sind bis Juni 2010 monatliche Treffen geplant.
Aus der Auftaktveranstaltung zum Hochschuldialog am 25. November 2009 hat sich in Abstimmung mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft folgender Themenkorb ergeben:
- Organisationsfragen (u.a. gelebte Autonomie, neue Kooperationsformen)
- Qualitätssicherung
- Rückkoppelung mit FTI-Strategie (Dialog zur Forschung, Technologie und Innovation)
- demokratische Mitbestimmung
AF 2: 5. Treffen am 29.04.2010
Ziel war es somit, die Empfehlungen aus dem März zu verdichten und zu finalisieren sowie anhand der Inputs der unterschiedlichen Einrichtungen hinsichtlich Koordinierungsmechanismen Empfehlungen zu erarbeiten, welche Parameter für ein solches Gremium aus Sicht des Dialogs Hochschulpartnerschaft wesentlich sind, welche Vorteile und welche Risken aus den einzelnen Vorschlägen festgehalten werden sollen und in welchen Punkten Konsens über die Zusammensetzung, Art und Arbeitsweise eines solchen Gremiums erzielt werden kann.
AF 2: 4. Treffen am 23.03.2010
Das Arbeitsforum 2 traf sich am 23. März zu einem Ganztagstermin im Hotel Modul.
Zu Beginn beleuchtete Frau Mag. Geisler, BMWF, welche exemplarischen Formen der Kooperation und inhaltlichen Koordination die jüngst abgeschlossenen Leistungsvereinbarungen zwischen Universitäten und BMWF enthalten.
Im Anschluss wurde von Prof. Mittelstraß, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, die Empfehlungen aus dem Papier “Universitäten 2025″ in Hinblick auf Profile der Hochschulen, Kooperation und Koordination präsentiert.
Nach der Mittagspause besuchte Frau Bundesministern Dr. Beatrix Karl das Forum. In ihrem Statement ging sie darauf ein, dass abgesehen von den Kernkompetenzen der Hochschulen (Universitäten: Grundlagenforschung und damit verbunden das Promotionsrecht; Fachhochschulen: flächendeckende Berufsorientierung im Studium) genügend Platz für Kooperationen bestünde, die für internationale Sichtbarkeit und Synergien genutzt werden sollten und für die es keiner Gesetzesänderung bedarf. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.
Der Tag wurde mit einer gruppendynamischen Aufstellung anhand der “U-Theorie” von C.O. Scharmer beendet. In vier Teilschritten wurden folgende Fragen bearbeitet:
- Wo stehen wir heute in puncto Kooperation und Koordination?
- Was müssen wir fallen/ gehen lassen, um einen Schritt weiter zu kommen?
- Wenn es uns gelingt, Altes fallen zu lassen – was könnte sich entwickeln?
- Was wären die Auswirkungen dieser positiven Entwicklung?
AF 2: 3. Treffen am 24.02.2010
Um die Diskussion zur koordinierten Entwicklung zu erleichtern, wurde den Hochschulpartnern/innen zu Beginn ein Mapping aufgelegt, welches die vier Hochschultypen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogische Hochschulen anhand normativer und deskriptiver Elemente zu beschreiben versucht.
Die Teilnehmer/innen wurden gebeten, das Mapping aus ihrer Sicht um fehlende Dimensionen zu ergänzen. Die eingegangene Fülle an Anregungen und zusätzlichem Informationsbedarf wird in weiterer Folge in das Mapping eingerarbeitet.
Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierte Mag. Andreas Niederl von Joanneum Research anhand verschiedener Beispiele die Ausgestaltung von tertiären Bildungssektoren. Das dabei aufgezeigte Bild ist sehr differenziert, der Universitäts- und Fachhochschulsektor ist entsprechend der historischen Entwicklung unterschiedlich groß, womit Aussagen nach idealer Größe oder Fächerspektrum nicht möglich sind. In allen Ländern ist jedoch - ähnlich wie in Österreich – zu beobachten, dass neue Möglichkeiten der Koordinierung bzw. Kooperation gesucht werden.
AF 2: 2. Treffen am 21.01.2010
Im ersten Teil des Jänner-Termins von Arbeitsforum 2 wurde versucht, mittels der Methode der soziometrischen Aufstellung verschiedene Bilder zum Thema Kooperation und Koordination darzustellen. Dazu ordneten sich alle Teilnehmer/innen am Arbeitsforum einer der folgenden 6 Gruppen zu: Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen, Andere Institutionen des tertiären Sektors und Stakeholder.
Die Aufstellungen entstanden in der Analyse von Kooperations- und Koordinationsbeziehungen im Bereich Lehre, Forschung und Entwicklung des Hochschulraums, indem sich jede Gruppe dazu einen Platz im Raum im Spannungsverhältnis zu den anderen Gruppen suchte.
In einem zweiten Teil wurden in Gruppen ergründet, was es brauchen würde, um einen merkbaren nächsten Schritt in der koordinierten Entwicklung des tertiären Sektors voran zu kommen: welche Bereiche, Personen und/ oder Institutionen sind betroffen, mit welchem Ziel und unter welchen Rahmenbedingungen.
Die Arbeit daran soll beim nächsten Termin in Hinblick auf einen Konsensversuch zur Aufgabendefinition und -teilung fortgesetzt werden. Zur Vorbereitung wird sich wiederum eine Inputgruppe treffen.
AF 2: 1. Treffen am 15.12.2009
Beim ersten Treffen des Arbeitsforums konnte Einigung darüber erzielt werden, dass im Rahmen des nächsten Treffens das Aufgabenprofil der einzelnen Einrichtungen diskutiert werden soll. Dazu werden VertreterInnen der jeweiligen Bereiche (Universitäten – UNIKO, Fachhochschulen – FHK, Privatuniversitäten – ÖPUK und Pädagogische Hochschulen – BMUKK) gebeten, anhand des beigefügten Dokuments ihr Selbstverständnis einzubringen. Das Formular finden Sie hier:
