AF 5: Ressourcen und Finanzierung von Lehre und Forschung
Das Arbeitsforum hat sich am 18. Dezember 2009 konstituiert. Ab sofort sind bis Juni 2010 monatliche Treffen geplant.
Aus der Auftaktveranstaltung zum Hochschuldialog am 25. November 2009 hat sich in Abstimmung mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft folgender Themenkorb ergeben:
- Öffentliche /private Finanzierungsformen
- Studienplatzfinanzierung
- Wechselwirkungen zur Forschungsfinanzierung (im Sinne von F&E)
AF 5: 4. Treffen am 12.04.2010
Der Ganztagstermin des Arbeitsforums 5 fand im Hotel Modul statt.
Dr. Leitner, AIT, und Dr. Ecker, Joanneum Research, vertieften den Input vom 2. Treffen zu internationalen Beispielen von Finanzierungsmodellen in Richtung internationale Erfahrung mit Studienplatzfinanzierung.
Mag. Ribitsch, Geschäftsführer der FH Salzburg, präsentierte das Modell der Studienplatzfinanzierung der österreichischen Fachhochschulen und nahm eine kritische Würdigung der Vor- und Nachteile eines solchen normkostenorientierten Ansatzes der Finanzierung vor.
Nach der Mittagspause besuchte Frau Bundesministerin Dr. Beatrix Karl den Dialog, um ihre Überlegungen in Richtung Trennung der Forschungs- und Finanzierungsströme der österreichischen Universiäten mit den Teilnehmer/innen zu diskutieren.
Den Abschluss des Tages bildete die Erarbeitung von Empfehlungen auf Basis der gehörten Inputs für ein mögliches österreichisches Modell der Studienplatzfinanzierung an Universitäten.
Sie finden die Unterlagen zu den Inputs im Downloadbereich.
AF 5: 3. Treffen am 23.02.2010
Im Mittelpunkt des 3. Treffens des Arbeitsforums 5 stand das 2% Ziel. Den Auftakt machte Frau Martinschitz, die bei Statistik Austria für die entsprechende Aufbereitung der nationalen Daten für die OECD-Vergleichsstatistiken zuständig ist. Den meisten Teilnehmer/innen war die Komplexität der Aggregationsmethoden und der Unterschied zwischen den zwei relevanten Indikatoren bis dato wohl nicht bewusst.
Im Unterschied dazu wurde im Beitrag des BMWF versucht, darzustellen, wie ein Herunterbrechen von den hochaggregierten internationalen Statistiken auf einen nationale Pfad für die Finanzierung der Hochschulen aussehen könnte – denn das 2%-Ziel umfasst lt. Definition sämtliche Hochschulentypen und weitere Institutionen des tertiären Bereichs und speist sich aus öffentlichen und privaten Finanzierungsanteilen.
Nach der Pause wurde aufbauend auf die gehörten Inputs versucht, erste Empfehlungen im Kontext des 2%-Ziels zu formulieren.
AF 5: 2. Treffen am 27.01.2010
Im Rahmen des zweiten Treffens beschäftigten sich die Teilnehmer/innen zunächst mit der Frage nach den Stärken und Schwächen der derzeitigen Finanzierungssysteme – konkert: was funktioniert gut bzw. weniger gut bis gar nicht. Dazu teilten sich die Anwesenden in 6 Gruppen, von denen sich jeweils 2 der Mikro-Ebene widmeten (Ebene der individuellen Lern-/Lehr-/Forschungs-Bedungung), 2 der Meso-Ebene (Institution/ Hochschule) und 2 der Makro-Ebene (bildungspolitisch relevante Gesamtsyste).
Für die Ergebnisse der Diskussion ist anzumerken, dass der Universitätsbereich stark überrrepräsentiert war. Die Rückmeldungen zur Makro- und auch Meso-Ebene gingen von einem Wunsch nach stärkerer Transparenz in den Finanzierungsströmen und klareren Input-/Output-Relationen über geringe Hebel in der Umschichtung und schlechte Betreuungsrelationen bis hin zu positiver Anmerkung der stabilen Grundfinanzierung bei autonomer Gestaltungsmöglichkeit.
Zu den Schlagwörtern Finanzströme / Fehlallokation / Studienplätze entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion unter einigen Teilnehmern, welche Datengrundlage bzw. welche rechnerischen Ansätze zur weiteren Analyse als geeignet erscheinen.
Auf Mikro-Eben wurden v.a. die geringen bzw. fehlenden Finanzierungsströme auf der individuellen Ebene und die teilweise schlechten Betreuungsrelationen kritisiert, aber im Gegenzug der offene Zugang und das breite Angebot befürwortet.
Im 2. Teil des Arbeitsforums präsentierte Dr. Brigitte Ecker von Joanneum Research internationale Modelle der Universitätsfinanzierung und deren Vor- und Nachteile. Die Studie und eine Zusammenfassung finden Sie im Downloadbereich.
AF 5: 1. Treffen am 18.12.2009
Im Rahmen des ersten Treffens wurde vereinbart, für das Treffen im Februar die Zahlen, Daten und Fakten zu Ressourcen und Finanzierung der Hochschulen aufzubereiten. Dazu trifft sich am 14. Jänner 2010 eine Inputgruppe, die sich nach dem ersten Treffen ad hoc aus Freiwilligen gebildet hat.
Weiters werden die zu behandelnden Kernfragen im nächsten Arbeitsforum noch einmal geschärft, da beim ersten Treffen keine Einigung erzielt werden konnte. Zum nächsten Termin des Arbeitsforums soll zudem eine Bestandsaufnahme der jetzigen Finanzierungssysteme erarbeitet bzw. Erfahrungen damit ausgetauscht werden.
